St. Seb. Schützenbruderschaft Hambuch 1894 e.V.
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 Bundesfest 2008
 


Neugründung nach dem Zweiten Weltkrieg

Es war wohl auf eine allgemeine Vereinsmüdigkeit zurückzuführen, dass die Neugründung der Schützenbruderschaft nicht sogleich erfolgte.

Am Kirmessonntag 1950 schließlich wurde der Vorsatz gefaßt, den Schützenverein neu zu gründen. Man vermißte gar sehr die schönen und überall Anerkennung findenden Kirmesumzüge unter Beteiligung der Schützen.

Der alte Vorstand erklärte sich bereit, die hier zu notwendigen Schritte bei der Behörde und deren Militärregierung einzuleiten, was schließlich zu einer Zulassung des Vereins im August 1950 führte.

Daraufhin traten spontan fast einhundert Mitglieder dem Verein bei.

Aufblühen des Vereinslebens

Vereinsfahne von 1951 Um die Wiederbelebung des Vereins machte sich im besonderen Maße Matthias Schmitt verdient. Er stiftete auch im Jahre 1951 eine neue weltliche Fahne zum Gedenken an seinen einzigen Sohn Xaver. Johann Michels stiftete die Schärpen zur Erinnerung an seinen gefallenen Bruder Josef.

Am 19. August 1951 wurde die Fahne in einem feierlichen Gottesdienst von Präses, Pastor Lamers, geweiht. Verbunden war die Fahnenweihe mit einem großen Festzug durch den Ort und einem großen Preisschießen auf dem Schützenplatz.

Erstmals kamen auch auswärtige Schützenbruderschaften aus Polch, Mayen, Kollig, Dünfus und Brachtendorf.

An Peter und Paul 1951 fand das erste Schützenfest nach dem Krieg statt. Es krachte zwar nicht so wie bei den Schützenfesten vor dem Krieg, aber auch mit Luftgewehren war das Schießen nicht weniger spannend. Erster Schützenkönig nach dem Krieg wurde Paul Hetger. Er wurde am Abend mit einem festlichen Zug ins Dorf gebracht. In der Folgezeit blüte das Vereinsleben immer mehr auf.

Im Jahre 1958 trat die Bruderschaft dem Gesamtverband der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und dem Schützenbund Maria Laach bei.
Wenig später tritt man aus dem Schützenbund jedoch wieder aus, da die hohen Beiträge nicht mehr aufgebracht werden konnten.

Neue Satzung

Unter dem Vorsitz von Jakob Walgenbach gibt sich der Verein eine neue Satzung. Glaube, Sitte, Heimat ist der Leitspruch. Im Vergleich aus der Gründerzeit verspürt man den großen Wandel in der Zielsetzung.

Das Jahr 1959 ist ein ereignisreiches Jahr. Der Wiedereintritt in den Schützenbund Maria Laach wird beschlossen - Beitrag:
50 Pfennige.
Um auch bei den Festumzügen ein geschlossenes Bild zu bieten, werden Uniformen beschafft.

Seit 1959 befindet sich der Schützenplatz im Hambucher Wald, Richtung Kaisersesch.

Die feierliche Einsegnung findet am 29.06.1959 durch den damaligen Präses, Herrn Definitor Lamers, statt.

1. Moderne Schießanlage

Im gleichen Jahr wurden auch die ersten modernen Schießanlagen beschafft: eine automatische Scheibe und eine Saalscheibe.

Im Jahre 1962 wurden die Schießbahnen erweitert. Dies geschah unter Mitwirkung der Bundeswehr, die die erforderlichen Sprengarbeiten im Rahmen einer Übung durchführte.


 
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